Aktuelle News aus der Microsoft Dynamics Welt und von TSO-DATA
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21.03.2022

Microsoft Power BI Desktop – Update Februar 2022

Im Februar-Update 2022 der Microsofts Business Intelligence-Lösung Power BI wurden neue Features und Vorschauen bereitgestellt. Einige ausgewählte möchte wir Ihnen hier vorstellen.

 

Neue mobile Formatierungsoptionen

Das Formatieren von Grafiken im mobilen Layout ist nun möglich. Dadurch können Ansichten für mobile Geräte noch einfacher erstellt werden. Um die neue mobile Formatierungserfahrung zu genießen, schalten Sie bitte die Vorschaufunktion „Visuelle Einstellungen für mobiles Layout ändern “ ein (Datei > Optionen und Einstellungen > Optionen > Vorschaufunktionen > Visuelle Einstellungen für mobiles Layout ändern).

Nachgelagerte Vererbung

Mit der nachgelagerten Vererbung können Sie die Vertraulichkeitsbezeichnung eines Datensatzes oder Berichts automatisch auf alle nachgelagerten Berichte und Dashboards anwenden. Wenn eine Vertraulichkeitsbezeichnung auf ein Dataset oder einen Bericht im Power BI-Dienst verwendet wird, wird diese auf Inhalte vererbt, die aus diesem Dataset oder Bericht erstellt wurden. 

Wenn beispielsweise eine Vertraulichkeitsbezeichnung auf das Dataset „Kundenrentabilität“ (Customer profitability) angewendet wird, wird diese Vertraulichkeitsbezeichnung auf die nachgelagerten Inhalte des Datensatzes (Bericht, Dashboard) angewendet.

 

Standardbezeichnungsrichtlinien für die Vertraulichkeitsbezeichnung in Power BI 

Standardbezeichnungsrichtlinien für die Vertraulichkeitsbezeichnung ermöglichen es Ihnen, eine grundlegende Schutzebene zu definieren, die auf Power BI-Dateien und Artefakte im Power BI-Dienst angewendet werden soll. Die Standard-Vertraulichkeitsbezeichnung gilt, wenn Sie eine neue Datei in Power BI Desktop oder ein neues Dataset oder einen neuen Bericht im Power BI-Dienst erstellen, und wird automatisch für die neue Datei oder das Artefakt festgelegt, ohne Ihren Arbeitsablauf zu beeinträchtigen.

Mehrreihige Kartenauswahl

Sie können jetzt Zeilen in Ihrer mehrzeiligen Karte auswählen, um die anderen visuellen Elemente in Ihrem Bericht zu markieren und zu filtern. Nicht ausgewählte Zeilen werden abgeblendet, damit Sie erkennen können, welche Zeilen Sie ausgewählt haben. Wenn Sie mit gedrückter Strg- oder Umschalttaste klicken, können Sie mehrere Zeilen gleichzeitig auswählen. 

 

Dynamische M-Abfrageparameter unterstützen jetzt SQL-Server und weitere Datenquellen 

Dynamische M-Abfrageparameter sind eine Vorschaufunktion, mit der Betrachter von Berichten den/die Wert(e) für einen M-Abfrageparameter mithilfe von Filtern oder Datenschnitten dynamisch festlegen können. Diese Funktion kann besonders nützlich für die Optimierung der Abfrageleistung sein, ohne die Interaktivität der Berichte zu beeinträchtigen.

Als Dynamic M Query Parameters veröffentlicht wurde, unterstützte das Feature auf der einen Seite M-basierte Datenquellen, wie z. B. Azure Data Explorer, Databricks, BigQuery, Snowflake und mehr, auf der anderen Seite fehlte noch die Unterstützung für weitere Datenquellen, unter anderem für SQL Server. Mit dem Februar-Update erweitert sich die Liste der unterstützten DirectQuery-Datenquellen um folgende:

  • T-SQL-basierte Datenquellen: SQL-Server, Azure SQL-Datenbank, Synapse SQL-Pools (z. B. Azure Synapse Analytics) und Synapse SQL OnDemand-Pools
  • Oracle
  • Teradaten
  • Dataflows (erweiterte Compute-Engine aktiviert)
  • SAP Hana relational

 

Verbesserungen der Bereitstellungspipelines

Mit dem Februar-Update wurden auch Funktionen für Bereitstellungspipelines veröffentlicht:

  • Azure DevOps-Erweiterung (Vorschau): Automatisieren Sie Ihre Bereitstellungen und Pipelineerstellung mithilfe von Tasks in Ihrer Azure-Pipeline.
  • Mehrere Pipelines arbeiten zusammen – synchronisieren Sie die Verbindungen zwischen Elementen, die in verschiedenen Pipelines verwaltet werden.
  • Dataflows GA und Support für verknüpfte Entitäten

 

.pbix-Verbesserungen herunterladen

Bisher konnten Sie keine .pbix-Datei für Berichte herunterladen, wenn der Bericht mit einem einzelnen Dataset verbunden war und dieses Dataset für große Modelle oder inkrementelle Aktualisierung konfiguriert war oder mithilfe des XMLA-Endpunkts geändert wurde. Mit dem neuen Update wurde diese Einschränkung teilweise entfernt. Es ist jetzt möglich, eine .pbix-Datei für Berichte herunterzuladen, welche folgende Anforderungen erfüllen:

  • Der Bericht wurde in Power BI Desktop erstellt
  • Der Bericht wurde veröffentlicht oder manuell in den Power BI-Dienst hochgeladen
  • Der Bericht stellt im Live-Modus eine Verbindung zu einem Dataset her (ohne DirectQuery)
  • Das Dataset, mit dem der Bericht eine Verbindung herstellt, ist für große Modelle oder inkrementelle Aktualisierung konfiguriert oder wurde mithilfe des XMLA-Endpunkts geändert

Beachten Sie, dass das Herunterladen einer .pbix-Datei für ein solches Dataset selbst nicht unterstützt wird und auch kein Bericht heruntergeladen werden kann, wenn er im Power BI-Dienst erstellt wurde und eine Verbindung zu einem solchen Dataset herstellt.

 

Dark Mode ist jetzt in der Power BI-Windows-App verfügbar

Die Power BI-App für Windows wurde für die Anzeige und Interaktion mit Power BI-Inhalten entwickelt und optimiert. Im Februar-Update wurde die Unterstützung für den Dark Mode hinzugefügt. Wenn sich die App in diesem Modus befindet, werden alle Bildschirme und Dialoge in einem dunklen Design dargestellt, wodurch die Helligkeit des Bildschirms verringert und die Anzeige erleichtert wird. Die Power BI-Inhalte selbst, wie Berichte und Dashboards, ändern sich jedoch nicht – die veröffentlichten Farben und Designs bleiben gleich.

Sie können in den Darstellungseinstellungen der App zwischen hellen und dunklen Designs wählen oder die Einstellung auf „Systemstandard“ belassen. In diesem Fall verwendet die App das von Ihrem Betriebssystem verwendete Design.

Neues Aussehen der Power BI-Windows-App

Das neue Layout der Power BI-Windows-App ist jetzt zum Standard geworden, der alte Look ist nicht mehr verfügbar. Ab dem Februar-Update wird die Power BI-Windows-App beim Öffnen direkt im neuen Look geöffnet, und Sie landen auf der neuen Startseite, auf der Sie die in PowerBI am häufigsten und zuletzt verwendeten Elemente finden.

 

Optimieren Sie Ihre Prozesse und gewinnen Sie tiefe Einblicke mit Process Mining

Mit der Vorschau auf Process Mining in Process Advisor, das Power BI Embedded nutzt, können Sie jetzt Ihre Geschäftsdaten verwenden, um Analysen und detaillierte Prozesskarten zu erstellen und neue Erkenntnisse zur Optimierung Ihrer Geschäftsprozesse zu gewinnen. Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Sie Ihre Prozesse optimieren und mit Process Mining tiefe Einblicke gewinnen können.

 

Weitere Infos zum Februar-Update finden Sie im Microsoft Power BI Blog und hier im Video:

Sie möchten mehr zu Power BI erfahren oder haben Fragen? Unsere Experten stehen Ihnen gern zur Seite.

TSO-DATA
Jan Grundmann
bi[at]tso[dot]de
+49(541) 1395-747


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