


03.06.2026
In vielen Unternehmen sind Dokumente integraler Bestandteil der Wertschöpfung, von Angeboten über Auftragsbestätigungen bis hin zu Rechnungen und E-Mail-Anhängen. In der Praxis werden diese jedoch häufig dezentral gespeichert, mehrfach weitergegeben und in unterschiedlichen Systemen abgelegt. Das führt zu inkonsistenten Datenständen, erschwerten Abläufen und erhöhtem Abstimmungsaufwand.
Das Konzept einer „Single Source of Documents“ verfolgt das Ziel, Dokumente zentral zu verwalten und gleichzeitig nahtlos in bestehende Geschäftsprozesse zu integrieren.
Zentrale Dokumentenablage statt verteilter Datenbestände
Ein zentrales Problem in vielen Organisationen ist die parallele Ablage identischer Dokumente. Dateien werden lokal gespeichert, per E-Mail weitergeleitet und anschließend von verschiedenen Personen bearbeitet. Dadurch entstehen schnell mehrere Versionen, deren Gültigkeit nicht mehr eindeutig nachvollziehbar ist.
Eine zentrale Dokumentenablage löst dieses Problem, indem alle Dokumente eindeutig einem Geschäftsvorgang zugeordnet werden. Ob Verkaufschance, Angebot oder Auftrag, sämtliche Dateien liegen an einem definierten Ort und sind für alle Beteiligten einheitlich zugänglich.
Integration in ERP- und CRM-Systeme
Für eine hohe Akzeptanz ist entscheidend, dass Dokumente dort verfügbar sind, wo Anwender täglich arbeiten. Daher spielt die Integration in führende Systeme wie ERP (z. B. Microsoft Dynamics 365 Business Central) und CRM (z. B. Microsoft Dynamics 365 Customer Engagement) eine zentrale Rolle.
In der Praxis werden hierzu häufig spezialisierte DMS-Konnektoren eingesetzt, die ERP- und CRM-Systeme mit Dokumentenmanagementlösungen wie SharePoint oder M-Files verbinden. Dokumente werden direkt am jeweiligen Datensatz angezeigt und können dort verwaltet werden, ohne das System wechseln zu müssen.
Automatisierte Dokumentenprozesse
Ein wichtiger Effizienztreiber ist die Automatisierung von Abläufen rund um Dokumente. Dokumente können ereignisbasiert archiviert werden, beispielsweise beim Versenden eines Angebots oder bei der Erstellung von Auftragsunterlagen.
Auch nachgelagerte Dokumente wie Auftragsbestätigungen, Lieferscheine oder Rechnungen lassen sich automatisiert ablegen. Dabei kann gesteuert werden, zu welchem Zeitpunkt eine Archivierung erfolgt, etwa beim Druck, Versand oder bei der Freigabe.
Das Ergebnis sind konsistente, vollständige Dokumentationen ohne zusätzlichen manuellen Aufwand.
Strukturierte Ablage durch Metadaten
Statt komplexer Ordnerstrukturen basiert eine moderne Dokumentenablage auf Metadaten. Relevante Informationen wie Kundendaten, Vorgangsnummern oder Bezeichnungen werden automatisch aus ERP- und CRM-Systemen übernommen und mit den Dokumenten verknüpft.
Solche Funktionen werden typischerweise durch integrierte Schnittstellen zwischen Business Central, CRM-Systemen und dem jeweiligen DMS bereitgestellt. Diese ermöglichen eine konsistente Struktur über alle Systeme hinweg.
Effiziente Erfassung von Dokumenten
Neben automatisch erzeugten Dokumenten müssen auch eingehende Dateien effizient verarbeitet werden. Intuitive Funktionen wie Drag & Drop erleichtern die Zuordnung von Dokumenten zu bestehenden Vorgängen erheblich.
Mehrere Dokumente können gleichzeitig hochgeladen und direkt mit den passenden Geschäftsdaten verknüpft werden. Dadurch wird die Verarbeitung beschleunigt und der administrative Aufwand reduziert.
Transparenz entlang des gesamten Prozesses
Ein wesentlicher Vorteil zentraler Dokumentenstrategien ist die durchgängige Transparenz. Alle Dokumente bleiben über den gesamten Prozess hinweg verfügbar – vom ersten Kundenkontakt bis zur finalen Abrechnung.
So können verschiedene Rollen im Unternehmen jederzeit auf den aktuellen Stand zugreifen. Beispielsweise sieht der Vertrieb, welche Dokumente im weiteren Verlauf entstanden sind, während der Innendienst Zugriff auf alle vertriebsrelevanten Unterlagen erhält.
Diese Transparenz verbessert die Zusammenarbeit und erhöht die Nachvollziehbarkeit von Vorgängen.
Schnellere Orientierung durch Vorschau und Filter
Zusätzlichen Nutzen bietet die direkte Dokumentenvorschau im System. Anwender können Inhalte prüfen, ohne Dateien herunterladen zu müssen. Das beschleunigt die Orientierung und reduziert unnötige Arbeitsschritte.
Ergänzend ermöglichen Filtermechanismen, nur relevante Dokumente anzuzeigen – etwa abhängig von Rolle oder Prozessschritt. So bleiben die Informationen übersichtlich und aufgabenbezogen.
Fazit
Eine integrierte Dokumentenstrategie mit zentraler Ablage und nahtloser Systemintegration schafft die Grundlage für effiziente, transparente Geschäftsprozesse. Durch Automatisierung, strukturierte Metadaten und die direkte Verfügbarkeit in ERP- und CRM-Systemen lassen sich typische Herausforderungen wie Versionskonflikte, Medienbrüche und Suchaufwände deutlich reduzieren.
Technisch wird dies von TSO-DATA durch die selbst entwickelten DMS-Konnektoren realisiert, die Business Central und CRM-Systeme mit Plattformen wie SharePoint oder M-Files verbinden und so eine durchgängige „Single Source of Documents“ ermöglichen.
Weitere Infos zum DMS Connector von TSO-DATA finden Sie hier:
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TSO-DATA
Andreas Blom
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